Mit einem überzeugenden 3:0-Sieg setzte sich die DJK Gmünd gegen das junge Stützpunktteam durch. Stella Rubrech glänzte nach ihrer Verletzungspause. Kann die DJK diesen Schwung ins nächste Spiel mitnehmen?
Die Nachwuchsspielerinnen des baden-württembergischen Stützpunktteams mussten in der Großsporthalle Lehrgeld bezahlen. Beim 0:3 (15:25, 21:25, 20:25) deuteten die Gäste jedoch ihr Potenzial an. Wer bei der DJK zur Regionalliga-Premiere kam.
Junge Gäste-Mannschaft deutet Potenzial an
Das vorletzte Heimspiel der Gmünderinnen vor der kurzen Winterpause ist eine einseitige Angelegenheit gewesen. Nach 116 Minuten Spielzeit stand ein 3:0 auf der Anzeigentafel in der Großsporthalle. Aber, die junge Mannschaft von Landestrainer Sven Lichtenauer hatte das Heimteam immer wieder gefordert, sobald die DJK ihr Spiel nicht konsequent durchzog.
Die baden-württembergische Stützpunktmannschaft mit Athletinnen hauptsächlich aus den Jahrgängen 2009 bis 2011, die am Vortrag in drei Sätzen in Bretten verloren hatte, traf auf der anderen Seite des Netzes zu Beginn auf einen Gegner, der diesmal keine Ausfälle verkraften musste.
Stella Rubrech als wertvolle Ergänzung
Im Gegenteil: Stella Rubrech kehrte nach ihrem Bänderriss im Sprunggelenk wieder zurück und zeigte, wie wertvoll sie in der Mitte ist. Lisa Denzinger übernahm das Zuspiel und dürfte sich ebenso wie die wenigen heimischen Zuschauer darüber gefreut haben, dass die DJK im ersten Durchgang schnell über 9:3 auf 16:6 klar davonzog.
Auffallend dabei: Im Angriff agierten die Gmünderinnen variabel, streuten gut getimte Lobs ein oder griffen auch mal longline an. Dies war jedoch auch nur möglich, weil das baden-württembergische Ausbildungsteam die DJK Gmünd in dieser Phase zu wenig unter Druck setzte. So hieß es durch das 25:15 nach 20 Minuten 1:0 für Gmünd, beim Stand von 20:10 feierte die junge Lara Joos aus der zweiten Gmünder Mannschaft ihr Regionalliga-Debüt.
Ausgeglichener zweiter Satz bis zum 20:21
Das Stützpunktteam agierte nach dem Seitenwechsel mutiger, kam immer wieder mit wuchtigen Angriffsschlägen durch, hatte allerdings wie zuvor ab und zu mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen. Dennoch hielten die Gäste den zweiten Abschnitt ausgeglichen und gingen sogar in Führung (21:20), kamen dann aber mit den kurzen Angaben von Antonia Haag nicht zurecht und unterlagen mit 21:25.
Der dritte Saisonsieg der Gmünderinnen war schließlich nur noch Formsache, Satz drei ging mit 25:20 an die DJK. Allerdings war dieser Gegner, der gute Ansätze zeigte, kein Gradmesser.
Für die DJK Gmünd geht es am Sonntag zum letzten Auswärtsspiel in diesem Jahr. Gegner ist die TSG Reutlingen. Der Aufsteiger liegt mit acht Zählern auf Platz acht und damit einen Rang hinter den Gmünderinnen, die am Sonntag, 14. Dezember, mit einem Heimspiel das Jahr 2025 beenden werden. Gegner ist dann der TV Bretten, ebenfalls ein Neuling. Spielbeginn in der Straßdorfer Römersporthalle ist um 14.30 Uhr.
DJK Gmünd: Arnholdt, Bundschuh, Denzinger, Haag, Funk, Joos, Körger, Rubrech, Schroeder, Weber, Wunderlich, Zager
(Quelle: Rems-Zeitung)
